Arbeitskreis 

„Mehrgenerationale Weitergabe
von traumatischen Erfahrungen“

Im Arbeitskreis „Mehrgenerationale Weitergabe von traumatischen Erfahrungen“ steht grundsätzlich folgende Frage im Mittelpunkt: „Wie können sich seelische Verletzungen oder schwerwiegende Belastungen über mehrere Generationen in der Familie auswirken“.

Traumatische Erfahrungen, wie z. B. der frühe Verlust eines Elternteils, Heimatverlust, Kriegserlebnisse, familiäre Gewalt oder Missbrauch hinterlassen tiefe Verletzungen in der Psyche des Menschen. Die Ereignisse hatten sprachlos gemacht und sie waren meist schambesetzt. Vielfach wurde solchen Erlebnissen deshalb in der akuten Situation keine besondere Bedeutung beigemessen; eine traumatherapeutische Aufarbeitung fand in der Regel nicht statt.  Das Leben musste weitergehen.  Die Zeit heilt diese Wunden nicht.

So kommt es oft vor, dass die schlimmen Erfahrungen unbewusst und ungewollt an die nächste/n Generation/en weiter gegeben wu/erden; diese sind dann unfreiwillig und meist (zunächst) verborgen auch mit den Themen verbunden. Insofern können die seelischen Verletzungen oder schwerwiegenden körperlichen Belastungen der Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern - auch wenn sie weit zurückliegen – bei Ihnen oder Ihren Kindern/Enkeln Störungen im psychischen Bereich, in sozialen Beziehungen, im Verhalten oder zu bestimmten Körpersymptomen führen. In der Praxis hat sich vielfach gezeigt, dass der biblische Hinweis „…bis in die dritte und vierte Generation“ in diesem Zusammenhang durchaus Realitätsbezug hat.

Um wieder mehr zu einem leichteren, gesünderen und freieren Leben zu gelangen, lohnt es sich, Klarheit darüber zu erlangen, auf was die jeweilige Situation hinweisen will, bzw. welcher lebensgeschichtliche Hintergrund darin „verpackt“ sein könnte.

Im Arbeitskreis geht es also darum, zu „erforschen“, „Welche möglichen Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge können zwischen stark belastenden Erlebnissen der Vorfahren und den heutigen Symptomen der Nachgeborenen bestehen“? Dies kann Ihre eigene Spurensuche unterstützen. Es wird auch z. B. Fragen nachgegangen, wie „Welche Wege können zu besseren Befindlichkeiten führen“? oder „Wie kann die Weitergabe der Traumata an die eigenen Kinder weniger werden“? usw…

Die Mindestteilnehmerzahl im Arbeitskreis beträgt 5 Mitglieder. Für eine Sitzung wird ein Zeitfenster von ca. 3 Stunden eingeplant. Der Sitzungs-Turnus (vier Sitzungen pro Kalenderjahr) lässt Zwischenräume zum fachlichen bzw. inneren Nacharbeiten/Vorbereiten zu. Konkrete Termine werden in der Gruppe abgestimmt.

Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit Ihnen
Ihre Gabriele Hoppe

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 Gabriele Hoppe - Wachstum und Entfaltung, Lindelweg 22, 63879 Weibersbrunn

Tel: +49 (0) 60 94 / 989 77 98;  Fax: +49 (0) 60 94 / 989 77 97;  E-Mail: info@gabrielehoppe.com

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